Köderfische für den Hechtfang

Verschiedene Köderfische, verschiedene Eigenschaften

 

Rotauge & Rotfeder

Rotaugen oder Rotfedern sind wahre Klassiker, wenn es daraum geht Hechte zu fangen. Sie sind in fast jedem Gewässer heimisch und somit für die Hechte nicht unbekannt.
Rotaugen und -Federn lassen sich sehr gut anködern und weite Würfe sind durchhaus möglich. Es fällt einem manchmal aber nicht ganz einfach die beiden Genossen voneinander zu trennen.

Rotauge
Rückenflossenansatz über Ansatz der Bauchflosse. Typisches Rotauge.

Der Brassen

Brassen sind augrund Ihres hochrückigen Körperbaues ausgezeichnet für große Hechte geeignet.
Aufgrund ihres doch sehr weichen Fleisches ist das Anködern etwas schwieriger als bei Rotaugen, somit sind stärkere Auswürfe etwas schwieriger.

Brassen
Hochrückiger Brassen

Der Barsch

Die Rückenstacheln der Barsche interessieren die Hechte keinesfalls. Der Barsch ist einer der beliebtesten Hechtköder. Aufgrund der Härte seiner Kammschuppen lässt er sich wunderbar an den Haken bringen.

Barsch
Der Flussbarsch

Der Stint

Stinte eignen sich gerade im Winter als Köderfische. Ihr Gurkenähnlicher Geruch bleibt nicht lange unbemerkt. Auch wenn der Stint in den meisten Gewässern nicht heimisch ist, so fällt es dem Hecht sehr schwer diesen Köder ausser Acht zu lassen. Die Anköderung und Beschaffung des Stintes ist sehr schwierig.

Tipp am Rande

Manche Weißfischarten sehen sich zum verwechseln ähnlich. Eine kleine, aber doch sehr hilfreiche Lektüre findet ihr hier:

40 Fische unterscheiden
40 Fische unterscheiden – Eine Beilage zum Blinker 8/2011